Letztes Jahr war ich mit Lemmy bei meiner Schwester. Nach einer Runde durchs Feld kam sie zurück, blieb stehen, schaute mich an und sagte:
„Du musst zum Tierarzt. Das sind keine normalen kahlen Stellen. Das sieht nach Räude aus."
Zwei kahle Stellen am Bauch, gerötete Haut, krustige Ränder. Diagnose: Räude. Nach der Behandlung kam die zweite Welle — vier Monate später.
Mai, Woche 1 — kahle Stellen am Bauch nach der ersten Räude-Welle. Behandlung läuft.
Warum Selamectin, Ivermectin und wiederholte Akut-Behandlungen das eigentliche Problem nicht lösen
Bei Lemmy (7 Jahre) habe ich jahrelang chemische Mittel ausprobiert — Selamectin, Ivermectin und wiederholte Akut-Behandlungen. Sie hatten ihre Aufgabe für die akuten Phasen, aber nach drei Wochen war meistens wieder etwas los.
Was mir nach der zweiten Räude-Welle aufgegangen ist: Die Medikamente töten die Milben. Aber sie machen die Haut nicht wieder stark. Und Demodex-Milben sind keine "Eindringlinge" — sie leben auf jedem gesunden Hund als normale Hautflora. Pathogen werden sie erst, wenn das Immunsystem schwächelt oder die Hautbarriere gestört ist. Ohne Hautbarrieren-Reparatur kommt die nächste Welle.
Mein neuer Tierarzt hat es so erklärt: Räude (besonders Demodex) sind keine Eindringlinge, sondern Hautflora-Bewohner. Sie werden erst pathogen, wenn das Immunsystem nachlässt oder die Hautbarriere gestört ist (siehe MSD Veterinary Manual: Mange in Dogs).
Wenn ich also wirklich verhindern wollte, dass Lemmy alle paar Monate eine neue Welle hat, musste ich die Haut stärker machen — nicht nur die Milben bekämpfen. Er empfahl mir einen Snack mit hochkonzentrierter Bierhefe (28,6 %) und Vitamin B1 (3340 mg/kg), der speziell für solche Fälle entwickelt wurde. Yotis et al. haben 2022 gezeigt, dass Saccharomyces cerevisiae Haut- und Fellgesundheit messbar stärkt — und genau das war hier der Wirkmechanismus.
Bei wiederkehrendem Räudebefall empfehle ich neben der akuten Behandlung immer eine Hautbarrieren-Stärkung von innen. Bierhefe und Vitamin B1 sind gut belegt für Hautstoffwechsel und Immunsystem — und Nature Protect bietet das in einer Form, die der Hund tatsächlich freiwillig nimmt.
Dr. med. vet. Markus Ritter
Fachtierarzt für Kleintiere & Ernährungsexperte
Ich war dennoch skeptisch — schließlich hatten mir schon viele Tierärzte viele Dinge empfohlen. Also habe ich in Facebook-Gruppen für Hundehalter umgehört, vornehmlich bei Leuten mit langjähriger Erfahrung. Die Antworten waren überraschend einheitlich: Wer einmal auf Bierhefe-Snacks umgestiegen ist, kommt selten zurück. Der Effekt tritt meistens nach 2–3 Wochen ein — genau die Zeit, die der Körper braucht, um die B-Vitamine in die Hautausdünstung einzubauen.
Mit etwas Bedenken habe ich Nature Protect bestellt — und einfach durchgehalten, auch in den ersten zwei Wochen ohne sichtbare Veränderung.
Dann kam Woche 3. Die Haut war ruhiger, der Juckreiz seltener, die Räude-Belastung — soweit sie überhaupt noch auftrat — verlief milder. Vier Wochen später: ein Hund, der nicht mehr nachts schüttelte, kratzte, leckte. Mein Tierarzt hat es mit der Yotis-Studie 2022 erklärt: ab drei Wochen Saccharomyces-Supplementation stabilisiert sich die Hautoberfläche messbar.
Juni, Woche 5 — Hautbarriere stabilisiert, Fell wächst nach.
Mammaly's Hautbarriere-Schild — warum eine starke Hautbarriere Räude deutlich weniger Spielraum lässt
Diese Frage habe ich dem Gründer von mammaly direkt gestellt. Stan hat sich Zeit genommen — und mir die Logik in drei klaren Säulen erklärt, die sich auf Studien stützt, nicht auf Marketing-Behauptungen.
Säule 1 — Bierhefe stärkt die Hautbarriere von innen. Mit 28,6 % Bierhefe und 3340 mg/kg Vitamin B1 ist Nature Protect nicht primär ein Repellent, sondern ein Hautbarrieren-Booster. Die B-Vitamine werden in den Hautstoffwechsel eingebaut — Yotis et al. (2022) haben gezeigt, dass Saccharomyces-Supplementation messbar Haut- und Fellgesundheit verbessert.
Säule 2 — Wer die Hautflora kennt, versteht den Hebel. Demodex-Milben leben auf jedem Hund als normale Kommensale (MSD Veterinary Manual). Pathogen werden sie erst bei Immunschwäche oder gestörter Hautbarriere. Wer die Barriere stabilisiert, gibt den Milben deutlich weniger Spielraum — und reduziert das Rückfall-Risiko nach jeder akuten Behandlung.
Säule 3 — Snack statt Pulver oder Pille. Andere Hautbarrieren-Präparate gibt es als Kapsel oder Pulver — die werden oft verweigert oder zu unregelmäßig gegeben. Nature Protect ist eine weiche, herzförmige Snack-Belohnung. DLG-prämiert, im NoHeat-Verfahren in Deutschland hergestellt. Lemmy frisst sie freiwillig — und das macht die tägliche Gabe lückenlos.
„Wir wollten ein Produkt, das wissenschaftlich funktioniert UND vom Hund freiwillig gefressen wird — alles andere ist Kompromiss", hat Stan mir am Ende gesagt. Diese drei Säulen zusammen — das ist der Hautbarriere-Schild.
Hilft Nature Protect wirklich besser als andere Bierhefe-Produkte?
Es gibt Konkurrenz-Kapseln mit ähnlichen Inhaltsstoffen. Der Wirkstoff-Komplex selbst funktioniert bei den meisten Hunden — die Yotis-Studie ist eindeutig genug. Der Knackpunkt ist die Form: Kapseln werden verweigert, Pulver wird im Wassernapf gespült, und der Hautbarrieren-Effekt baut sich nur über tägliche Gabe auf. Wenn dein Hund die Dosis verweigert, verlierst du den Effekt.
Bei Lemmy waren die Snacks der Unterschied. Er wartet morgens darauf. Das macht die Hautbarriere lückenlos.
September, Woche 9 — kein Rückfall, Fell vollständig nachgewachsen.