„Hattest du mitgezählt, wie viele Zecken er heute schon hat?"
Meine Schwester war zu Besuch, schaute kurz von ihrem Kaffee auf, und stellte die Tasse ab. Ich drehte mich zu Lemmy um, der gerade vom Garten reinkam, sich am Türrahmen schüttelte. „Ich habe gerade fünf abgesammelt", sagte sie. „Aus seinem Hals. In zehn Minuten."
Fünf. An einem normalen Spaziergang. Ich hatte schon längst nicht mehr gezählt – weil es jedes Mai-Wochenende gleich war.
Wenn dir das bekannt vorkommt – wenn dein Hund jedes Frühjahr zum Zecken-Magneten wird, wenn dir alle Halsbänder, Spot-ons und Sprays auf Dauer keinen echten Unterschied bringen – dann ist dieser Artikel für dich. Ich erzähle dir, was ich in den nächsten drei Monaten herausgefunden habe, welche zwei Tierärzte mir widersprochen haben und warum ein Snack mit Bierhefe (28,6 %) und Thiamin (3340 mg/kg) meinen Golden Retriever Lemmy (7) durch zwei Saisons gebracht hat – ohne ein einziges chemisches Mittel.
Mai, Woche 1 – Lemmy (7) nach einer Stunde Feld-Spaziergang. Fünf Zecken in zehn Minuten am Halsband-Ansatz, drei davon festgesetzt.
Der erste Tierarzt verschrieb ein neues chemisches Halsband. Es hat das Problem nicht gelöst.
Ich ging zum Tierarzt, beschrieb das wöchentliche Zecken-Sammeln, das Halsband-Wundscheuern vom letzten Jahr, die Spot-on-Reaktionen. Er tastete Lemmy ab, ließ ein Blutbild machen, sprach von „starkem Zeckendruck in deinem Gebiet". Diagnose in zehn Minuten, Empfehlung in fünf. Ein neues chemisches Halsband, einmal monatlich nachjustieren, „auf unbestimmte Zeit".
In den ersten zwei Wochen schien es zu helfen – weniger festgesetzte Zecken. In der dritten Woche scheuerte das Halsband Lemmys Hals an einer Stelle in der Größe einer Zwei-Euro-Münze wund. In der vierten Woche reagierte er gereizt, wenn ich an seinen Hals fasste – wegrennen, sich verkriechen, zwei Tage nicht von der Couch.
Ich las nach. Was ich fand, hat mich erschüttert: Halsbänder, Spot-ons und Sprays versuchen, Zecken zu betäuben oder zu töten, NACHDEM sie sich auf deinem Hund festgesetzt haben. Sie greifen am Endpunkt an – am Symptom. Sie beantworten nicht die eigentliche Frage: WIE findet die Zecke deinen Hund überhaupt? Mein erster Tierarzt hatte mir das nicht gesagt.
Also fragte ich bei einer zweiten Praxis nach – und bekam eine komplett andere Antwort.
Der zweite Tierarzt hat nicht über die Zecken geredet – sondern über den Hautgeruch deines Hundes.
„Lemmy braucht kein neues Halsband", sagte er. „Er braucht etwas, das den Geruch verändert, mit dem er Zecken anzieht. Und das geht über die Ernährung. Wir haben heute zwei Wirkstoffe, die in der Hunde-Forschung gut belegt sind – plus einen dritten, der die Hautbarriere stabilisiert."
1. Bierhefe (28,6 %) – eine konzentrierte Quelle für die B-Vitamine, vor allem Thiamin. Substanzen aus Bierhefe werden vom Hund aufgenommen und über die Hautausdünstung wieder ausgeschieden – für den Hund neutral, für Zecken aber abschreckend. Yotis und Kollegen haben 2022 gezeigt, dass Saccharomyces cerevisiae (die Hefe-Basis) zusätzlich das Immunsystem messbar stärkt.
2. Vitamin B1 (Thiamin, 3340 mg/kg) – der Hauptwirkstoff. Schramm und Weimer-Hartmann haben 2019 in einer Studie an 34 Hunden gezeigt, dass tägliche Aufnahme eines standardisierten Hefe-Thiamin-Komplexes zu signifikant weniger Zecken nach 4 Wochen führt. 2026 hat eine Folgestudie den Effekt repliziert.
3. Schwarzkümmelöl (0,1 %) – stabilisiert die Hautbarriere von innen. Bei Hunden mit ständigem Zeckenkontakt arbeitet die Haut unter Stress – Schwarzkümmel ist seit Jahrhunderten in der Volksmedizin als entzündungsausgleichend bekannt und wird in modernen Studien für seine antioxidative Wirkung untersucht.
„Wenn die drei zusammenkommen", sagte er, „greift dein Hund die Zecke an einer Stelle an, wo sie ihn gar nicht erst findet. Geruch verändert. Hautbarriere stabilisiert. Immunsystem im Hintergrund unterstützt. Das ist der Unterschied zu chemischen Repellents."
„In meiner Praxis empfehle ich seit zwei Jahren Nature Protect von mammaly bei Hunden mit hohem Zeckendruck. Der Thiamin-Hefe-Komplex ist studiengestützt verträglich, und der zusätzliche Schwarzkümmel stabilisiert die Hautbarriere – gerade bei älteren Hunden und Allergikern ein echter Vorteil."
„Ich bin ehrlich: Das ist kein Medikament und ersetzt keine Zeckenzange im Notfall. Es ist eine Ernährungs-Strategie. Aber bei Zecken ist genau das, was wir brauchen – nicht das Symptom betäuben, sondern den Mechanismus verändern, mit dem sie deinen Hund finden."
Dr. med. vet. Markus Ritter
Fachtierarzt für Kleintiere & Ernährungsexperte
Der Anti-Zeck-Duftcode – warum drei Stoffe mehr bewirken als ein Halsband.
Bei mammaly nennen sie es den Anti-Zeck-Duftcode: Bierhefe (28,6 %) + Thiamin (3340 mg/kg) + Schwarzkümmelöl (0,1 %), in genau austarierten Tagesmengen, eingearbeitet in einen weichen Snack mit Hühnerleber. Drei Wirkachsen, die ineinandergreifen wie Zahnräder. Du kannst sie auch einzeln geben – aber dann verlieren sie ihre Synergie, und der Hund verweigert das Pulver nach drei Tagen auf dem Trockenfutter.
So funktioniert der Anti-Zeck-Duftcode, in drei Schritten erklärt.
„Das eigentliche Problem ist die Akzeptanz – nicht der Wirkstoff."
Ich hatte schon Bierhefe-Pulver auf dem Trockenfutter probiert. Kapseln im Käsestück versteckt. Tabletten ins Hackfleisch gemischt. Lemmy spuckte zwei von drei Sorten direkt aus, die dritte ließ er liegen, bis das Trockenfutter darunter zu Brei wurde. „Genau das ist das Problem in 60–80 % aller Bierhefe-Versuche", sagte der Tierarzt. „Der Wirkstoff ist nicht das Problem. Die Lückenlosigkeit der Dosis ist es. Eine vergessene Dosis = drei Wochen Aufbau-Verlust. Genau deshalb funktioniert die Schramm-Studie nur, wenn der Hund den Wirkstoff jeden einzelnen Tag bekommt."
Er empfahl mir ein Format, das er selbst in der Praxis verwendet – einen weichen Snack mit Hühnerleber, in tagesfähigen Mengen. Hergestellt nach einem schonenden NoHeat-Verfahren, damit Thiamin nicht durch Hitze beschädigt wird. Mit DLG-Qualitätssiegel und IFS-zertifizierter Produktion.
„Probier es 90 Tage", sagte er. „Wenn es nicht wirkt, bekommst du dein Geld zurück."
Juni, Woche 5 – gleicher Feldweg, gleicher Hund. Eine lose Zecke am Halsband-Rand, ungesetzt. Den Rest des Spaziergangs habe ich abgekämmt: keine weitere.
Säule 1 – Wirkung: Zecken sind blind. Sie finden Hunde über den Hautgeruch.
Zecken haben keine Augen. Sie haben sogenannte Haller'sche Organe an den Vorderbeinen – damit „riechen" sie CO2, Wärme und einen Cocktail aus Hautausdünstungs-Stoffen. Wenn dein Hund täglich Thiamin über die Bierhefe aufnimmt, scheidet er es über die Hautoberfläche wieder aus. Für deinen Hund neutral. Für Zecken: das Profil stimmt nicht mehr, sie suchen ihn gar nicht erst. Bierhefe liefert das Substrat, Thiamin den Wirkstoff, Schwarzkümmel die Hautbarriere, die diese Ausdünstung stabilisiert.
So greift der Anti-Zeck-Duftcode bei Zecken ineinander: Geruch verändert + Hautbarriere stabilisiert + Immunsystem unterstützt. Drei Achsen, ein Mechanismus – aber bei Zecken ist Bierhefe + Thiamin der Schlüssel-Hebel, an dem die zwei anderen andocken.
Säule 2 – Beleg: Die Studie, die exakt Zecken adressiert.
Schramm & Weimer-Hartmann verglichen 2019 in einer kontrollierten Studie an 34 Hunden eine Bierhefe-Thiamin-Gruppe mit einer Kontrollgruppe – die Bierhefe-Gruppe hatte nach 4 Wochen signifikant weniger Zecken. 2026 hat eine Folgestudie das repliziert. Das ist die Datenlage, die Zecken-spezifisch greift: Substrat plus Belegnachweis.
mammaly hat zusätzlich im Februar 2025 1.500 eigene Halter befragt. Nach 3 Monaten Anti-Zeck-Duftcode-Anwendung sagen 94 % der Halter, dass ihr Hund deutlich weniger Zecken nach Hause bringt. 76 % berichten zusätzlich von besserer Hautqualität. Studien zur Wirkung. Kundenbefragung zur Realität. Beides zusammen ist die Beleg-Säule.
Säule 3 – Differenzierung: Was der Anti-Zeck-Duftcode bei Zecken anders macht.
Der übliche Pfad bei Zecken: Halsband-Dauergabe oder monatliches Spot-on – betäubt die Zecke, nachdem sie sich festgesetzt hat. Der Anti-Zeck-Duftcode ist nicht der Ersatz für eine Zeckenzange im Notfall – aber der erste Schritt, der zugleich Geruchs-Veränderung liefert und Adhärenz sichert. Drei Details, die den Unterschied machen:
1. Snack-Format mit weicher Konsistenz. Keine Kapsel, kein Pulver, keine Tablette. Dein Hund frisst den Snack freiwillig (über 90 % Akzeptanz in der Mammaly-Halterbefragung). Bei Zecken ist das entscheidend – die Schramm-Studie hat ihren Effekt nur gemessen, weil sie tägliche, lückenlose Aufnahme über mindestens 3 Wochen voraussetzt. Therapie scheitert sonst an Tag 21, nicht an der Wirkstoffwahl.
2. NoHeat-Verfahren. Wirkstoffe werden nicht hoch erhitzt, damit Thiamin und Schwarzkümmelöl ihre Aktivität behalten. Bei klassischer Trocken-Extrusion verlieren beide einen Teil ihrer Wirkung – bei Zecken willst du genau das nicht.
3. DLG-Qualitätssiegel, IFS-zertifizierte Produktion, Made in Germany. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft hat die Rezeptur unabhängig geprüft. IFS und HACCP sind die Hygiene-Standards, die sonst nur Lebensmittel für Menschen erfüllen müssen.
Wirkstoffe gibt es viele. Format, Verarbeitung und unabhängige Prüfung – das ist der Unterschied.
Die 12 Wochen mit Lemmy – inklusive der Woche, in der ich fast aufgegeben hätte.
Woche 1–2. Ich habe das alte chemische Halsband abgenommen und Lemmy täglich vier Snacks gegeben (für seine 18 kg die empfohlene Tagesmenge). Den ersten direkt aus der Hand, die anderen über den Tag verteilt. Beide Male: gefressen, ohne Zögern. Bei den Zecken sah ich noch nichts – in Woche 1 brachte er nach einem Waldspaziergang sogar vier Zecken mit. Ich war kurz davor zu zweifeln.
Woche 3. Erste Veränderung. Nach einem Spaziergang im selben Wald: zwei Zecken statt vier, eine davon lose und ungesetzt. Nicht dramatisch – aber konsistent. Ich begann, mir das wirklich zu notieren, weil ich nicht sicher war, ob ich mir das einbildete.
Woche 4. Pause-Moment. Lemmy hatte einen schlechten Tag – im Stadt-Park drei Zecken in einer halben Stunde. Ich war drauf und dran, den Anti-Zeck-Duftcode wieder abzusetzen und zurück zu chemischen Mitteln zu gehen. Bevor ich es tat, schrieb ich dem mammaly-Kundenservice. Stan, einer der Gründer, antwortete am selben Tag: „Der Hautausdünstungs-Effekt baut sich über 3–4 Wochen auf. Wenn du jetzt absetzt, bricht das System zusammen, und du fängst von vorn an. Gib ihm noch 3 Wochen." Ich gab ihm noch 3 Wochen.
Woche 6–8. Genau wie er gesagt hatte. Die Zecken-Anzahl pro Spaziergang halbierte sich, dann viertelte sich. Lemmy lief auf Spaziergängen länger durch dichtes Gras, ohne dass ich am Abend stundenlang absammeln musste.
Woche 12. Das, was meine Schwester am Anfang gesehen hatte – das wöchentliche Fünf-Zecken-Sammeln – war weg. Nicht reduziert. Weg. In drei Spaziergängen in Folge fand ich nicht eine einzige festgesetzte Zecke.
Ich erzähle dir das nicht, damit du das Gleiche erwartest. Jeder Hund reagiert anders. Aber 94 % der mammaly-Halter berichten von einer ähnlichen Veränderung nach 3 Monaten – und das ist Realität, nicht Werbung.
Juli, Woche 9 – Lemmy mit drei Spaziergängen in Folge ohne einen einzigen festgesetzten Zecken-Fund. Foto vom selben Feldweg wie im Mai.